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Gemeinsam denken, gemeinsam forschen, gemeinsam lernen.

Was ist das eigentlich und worum geht es dabei?

 

Intentionen

Freiheit des Geistes

• Mein einziges Anliegen ist, den Menschen absolut und bedingungslos zu befreien.

Ommen 1929, Rede 1, über die Auflösung des Sternordens, Schlusssatz

• Die wirkliche Frage ist, ob das Gehirn jemals von seinen eigenen Fesseln frei sein kann.

Brockwood 1982, Gespräch 2 mit Pupul Jayakar

Wahrheit bzw. Wirklichkeit

• Der Drang hierher zu kommen, sollte dem Verlangen entspringen, die Wahrheit zu finden und kein Ideal oder Lebenskonzept …

Ommen 1937, Rede 1

• Wenn wir unser Bewusstsein ergründen, welches das gesamte Bewusstsein der Menschheit ist, tauchen wir hinab in uns selbst und entdecken dort, stoßen dort auf das, was Wahrheit ist.

Ojai 1977, Rede 1

Innere Umwandlung oder Transformation

• Wir werden also im Verlauf dieser Reden zusammen die Schichten unseres Bewusstseins durchdringen und gemeinsam untersuchen, ob es möglich ist, den Inhalt unseres Bewusstseins umzuwandeln, wodurch vielleicht eine andere Dimension der Energie und Klarheit zum Vorschein kommt.

Ojai 1977, Rede 1

• Ich möchte mich der Frage zuwenden, was es für einen Menschen bedeutet, in sich selbst eine tief greifende, nachhaltige Veränderung herbeizuführen. … Wir fragen: Ist es möglich eine grundlegende innere Umwälzung zustande zu bringen. Eine tiefe, fortdauernde, bleibende, unwiderrufliche Veränderung, Transformation?

Saanen 1978, Rede 6 (Auszug nach ›Challenge of Change‹)

Eine andere Art zu leben

• Sollten wir uns nicht wirklich mal anschauen, was wir Leben oder Dasein nennen, diese beiden Worte, die den gesamten Bereich des menschlichen Bestrebens umfassen, sich zu verbessern. Nicht nur technologisch, sondern auch psychisch möchte der Mensch sich verändern, möchte er mehr sein als er ist. … Wenn wir uns also die Menschen anschauen, zu welchem Land, zu welcher Rasse oder zu welcher Religion sie auch gehören, es ist ein ständiges Ringen vom Augenblick der Geburt bis zum Augenblick des Todes. Nicht nur in der Beziehung zu anderen Menschen ist es ein gewaltiger Kampf, sondern auch in wirtschaftlicher, gesellschaftlicher oder moralischer Hinsicht. Konflikt, Abmühen, Leiden, Schmerz, Frustration, Kummer, Verzweiflung, Gewalt, Brutalität, Töten – all das geschieht tatsächlich. … Das nennen wir leben: Den Kampf in der Beziehung, den Kampf am Arbeitsplatz, den Kampf im Geschäftsleben. … Wir haben nie gefragt: »Ist das richtig? Ist das die richtige Art zu leben? Ist das die richtige Verhaltensweise? Weiß man so die Schönheit des Lebens zu schätzen?« … Ein Mensch, der das mit klarem Verstand betrachtet, würde sagen: »Um Gottes Willen, so kann man nicht leben. Lasst uns herausfinden, ob es nicht eine andere Art zu leben gibt.«

›A Wholly Different Way of Living‹, Kap. 13

 

Bearbeitung: Bernd Hollstein — Letzte Änderung: Di, 15. Feb 2011
Texte: © Krishnamurti Foundation of America + Krishnamurti Foundation Trust

Gemeinsam denken, gemeinsam forschen, gemeinsam lernen – Textsammlung für Gesprächsgruppen:

Vorbemerkung

• Thema oder Gegenstand beim gemeinsam denken, forschen und lernen

Intentionen

Grundlegende Erfordernisse

Unerlässliche Betrachtungsweisen

Sinn und Zweck eines Gesprächs

Anforderungen an die Teilnehmer